Eine satirische Feldstudie über den ganz gewöhnlichen Dreck vor unserer Haustür.
🔬 Mitten in der Donaugasse hat der Künstler Robert Weber eine bislang kaum erforschte Lebenswelt entdeckt. Ihre Bewohner kriechen nicht, sie fliegen nicht und sie pflanzen sich vermutlich auch nicht selbstständig fort. Trotzdem werden es täglich mehr. 🗑️
🚬 Zigarettenstummel besiedeln Gehwege, Kronkorken tarnen sich zwischen Pflastersteinen und leere Becher wandern auf geheimnisvolle Weise aus menschlichen Händen direkt in die Landschaft.
🦥 Verantwortlich dafür ist eine besonders weitverbreitete Spezies: der Homo bequ Sekkelus – ein Wesen, das seinen Müll problemlos mehrere Kilometer mit sich herumtragen kann, nach dessen Verbrauch jedoch schlagartig jede Muskelkraft verliert. 💪➡️🪫
🔎 In der Blogserie „Die geheimen Lebewesen der Donaugasse“ nehmen wir diese wundersamen Erscheinungen genauer unter die Lupe – satirisch, böse und ohne den Dreck mit freundlichen Worten zu überdecken.
🧹 Denn sauberer wird eine Stadt nicht durch Schilder, Sonntagsreden und hübsche Mülleimer. Sauberer wird sie erst dann, wenn sich die Menschen nicht mehr benehmen, als gehöre ihnen die Straße allein – und die Reinigung dem nächsten Deppen.
