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	<title>Robertwebeartist</title>
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	<description>Die Kunst mit der Kunst</description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 Oct 2026 19:57:47 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Robertwebeartist</title>
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		<title>Klebus Kaugummius</title>
		<link>https://robertweberartist.com/klebus-kaugummius/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 22:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satire & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klebus Kaugummius – das hartnäckige Klebewesen Ein Expeditionsbericht von Robert Weber, Donaugassen-Expeditionär Es gibt Tiere, die fliehen, wenn sich der Mensch nähert.Es gibt Pflanzen, die sich bei Berührung zusammenziehen.Und dann gibt es Klebus Kaugummius. Der bleibt. Wochenlang. Manchmal monatelang. Vermutlich würde er auch einen Atomkrieg überstehen, solange der Gehweg darunter nicht erneuert wird. Auf einer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Klebus Kaugummius – das hartnäckige Klebewesen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Expeditionsbericht von Robert Weber, Donaugassen-Expeditionär</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Tiere, die fliehen, wenn sich der Mensch nähert.<br>Es gibt Pflanzen, die sich bei Berührung zusammenziehen.<br>Und dann gibt es <strong>Klebus Kaugummius</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wochenlang. Manchmal monatelang. Vermutlich würde er auch einen Atomkrieg überstehen, solange der Gehweg darunter nicht erneuert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer meiner jüngsten Expeditionen durch die Donaugasse stieß ich auf zwei besonders prächtige Exemplare. Eines rosa, eines weiß. Beide hatten sich mitten auf dem Pflaster niedergelassen und offenbar beschlossen, dort ihren Lebensabend zu verbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich ging vorsichtig näher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Bewegung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich räusperte mich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sagte: „Entschuldigung, Sie liegen da etwas ungünstig.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Reaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit war klar: Ich hatte es mit <strong>Klebus Kaugummius</strong>, dem gemeinen niederbayerischen Straßenkaugummi, zu tun.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein erstaunlicher Lebenszyklus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Geboren wird Klebus Kaugummius meist an Tankstellen, Supermarktkassen oder in den Tiefen jugendlicher Hosentaschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Jugend verbringt er im menschlichen Mund. Dort wird er gekaut, gequetscht und mit erstaunlicher Ausdauer malträtiert, bis sein Besitzer zu einer der großen Entscheidungen des Lebens kommt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wohin damit?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mülleimer wäre denkbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber offenbar für manche eine unzumutbare Einschränkung der persönlichen Freiheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: <em>Spuck.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit beginnt das zweite Leben des Klebus Kaugummius.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Gehweg.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Natürliche Feinde</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der erwachsene Klebus besitzt kaum Fressfeinde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hunde interessieren sich kurz dafür und entscheiden sich meistens dagegen. Tauben sind nicht vollkommen blöd. Selbst Ratten scheinen gewisse kulinarische Mindeststandards zu besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein größter Feind ist der Mensch mit einem Hochdruckreiniger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch bis dieser erscheint, können Generationen vergehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So entwickelt der Kaugummi eine erstaunliche Symbiose mit dem Pflaster. Anfangs weich und farbenfroh, wird er mit zunehmendem Alter flacher, grauer und unauffälliger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende sieht er aus wie ein Bestandteil der historischen Altstadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vermutlich steht der erste bereits unter Denkmalschutz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Mensch als Verbreitungshelfer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders raffiniert ist seine Fortpflanzungsstrategie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein unachtsamer Passant tritt hinein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kaugummi haftet am Schuh.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Passant läuft weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwanzig Metern löst sich ein Teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Kolonie.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit gehört Klebus Kaugummius vermutlich zu den wenigen Lebewesen, die den Menschen gleichzeitig als Wirt, Transportmittel und Depp benutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Evolutionär betrachtet: beeindruckend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Schuhbesitzer: weniger.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Forschungsergebnis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach eingehender Beobachtung kam ich zu einem eindeutigen Ergebnis:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kaugummi kann nichts dafür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er besitzt weder Beine noch einen Führerschein und hat sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit <strong>nicht selbst auf den Gehweg begeben</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendeiner hat ihn dort hingespuckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht liegt genau darin das eigentliche Rätsel meiner Expeditionen durch die Donaugasse:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir Menschen schicken Sonden zum Mars, entwickeln künstliche Intelligenz und bauen Autos, die selbstständig einparken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber für manche Zeitgenossen stellt ein Mülleimer offenbar noch immer eine technologisch kaum zu bewältigende Herausforderung dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich ließ die beiden Exemplare zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Wissenschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil ich verdammt noch mal nicht vorhatte, sie anzufassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Robert Weber</strong><br><em>Donaugassen-Expeditionär und unerwünschter Chronist heimischer Merkwürd</em></p><p>The post <a href="https://robertweberartist.com/klebus-kaugummius/">Klebus Kaugummius</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Becherus Papus</title>
		<link>https://robertweberartist.com/becherus-papus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 22:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satire & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Einwegige Verbreiter Dem unermüdlichen Naturforscher Robert Weber – dem Frosch von der Donaugasse 🐸 ist erneut ein bemerkenswerter Fund gelungen. Diesmal handelt es sich um eine Art, die sich in den vergangenen Jahren explosionsartig vermehrt hat: 👉 Becherus Papus, im Volksmund auch der Einwegige Verbreiter genannt. Man begegnet ihm bevorzugt an Straßenrändern, auf Parkbänken, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading">Der Einwegige Verbreiter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dem unermüdlichen Naturforscher <strong>Robert Weber – dem Frosch von der Donaugasse 🐸</strong> ist erneut ein bemerkenswerter Fund gelungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal handelt es sich um eine Art, die sich in den vergangenen Jahren explosionsartig vermehrt hat:</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong>Becherus Papus</strong>, im Volksmund auch <strong>der Einwegige Verbreiter</strong> genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man begegnet ihm bevorzugt an Straßenrändern, auf Parkbänken, an Bushaltestellen 🚏 und auf öffentlichen Plätzen. Besonders große Populationen treten in unmittelbarer Nähe von Bäckereien, Cafés und Fast-Food-Einrichtungen auf. ☕🥐</p>



<h3 class="wp-block-heading">🌱 Das erstaunlich kurze Leben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben eines <em>Becherus Papus</em> beginnt meist ausgesprochen angenehm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warm, trocken und wohlbehütet wartet er auf seine Bestimmung. Dann wird er mit Kaffee, Cappuccino oder einer anderen heißen Flüssigkeit gefüllt. ☕♨️</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für wenige Minuten ist er der wichtigste Begleiter seines Besitzers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er wird getragen, festgehalten und gelegentlich sogar fotografiert. 📱</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch kaum ist sein Inhalt verschwunden, verändert sich die Beziehung dramatisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem geschätzten Getränkebehälter wird innerhalb von Sekunden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Das brauch ich jetzt nicht mehr.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit beginnt die sogenannte <strong>Einwegmigration</strong>. 🫳</p>



<h3 class="wp-block-heading">💨 Ein erstaunlicher Verbreitungsmechanismus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant ist die Fortbewegung dieser Spezies.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl <em>Becherus Papus</em> weder Beine noch Flügel besitzt, kann er beträchtliche Strecken zurücklegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forscher vermuten dabei die Mithilfe einer bislang wenig untersuchten Naturkraft:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>des menschlichen Wegwerfreflexes.</strong> 🤷</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kurzer Schwung aus dem Handgelenk – und schon besiedelt das Tier einen völlig neuen Lebensraum.</p>



<h3 class="wp-block-heading">🍃 Perfekt an die Umwelt angepasst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Exemplare tragen sogar ein Blatt 🌿 auf ihrem Körper.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies führte zunächst zu der Vermutung, es könne sich um eine besonders naturverbundene Unterart handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langzeitbeobachtungen des Frosches von der Donaugasse ergaben jedoch:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Blatt auf dem Becher bedeutet nicht automatisch, dass der Becher in die Landschaft gehört.</strong> 😏</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wissenschaftlich durchaus bedeutsame Erkenntnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading">🗑️ Der große Feind</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der natürliche Erzfeind des <em>Becherus Papus</em> steht erstaunlicherweise häufig nur wenige Meter entfernt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mülleimerus publicus.</strong> 🗑️</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Tier bedeutet eine Begegnung mit ihm fast immer das sofortige Ende seiner freien Existenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstaunlicherweise scheint jedoch gerade sein menschlicher Begleiter diesen Feind gelegentlich nicht wahrnehmen zu können. 👀❓</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ein Mülleimer aus drei Metern Entfernung unsichtbar werden kann, gehört zu den großen ungelösten Fragen der modernen Verhaltensforschung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">🔬 Verhalten bei Begegnung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Becherus Papus</em> gilt als vollkommen ungefährlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er beißt nicht.<br>Er sticht nicht.<br>Er verfolgt niemanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er liegt einfach da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal stundenlang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal tagelang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wartet darauf, dass sich jemand anderes zuständig fühlt. 😇</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Frosch von der Donaugasse 🐸</strong> fasst seine jüngste Feldstudie deshalb mit einer einfachen wissenschaftlichen Erkenntnis zusammen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Mensch braucht ungefähr zehn Minuten, um einen Kaffee auszutrinken. ☕<br>Der Becher braucht manchmal mehrere Tage, um einen Mülleimer zu finden. 🗑️😂</strong></p><p>The post <a href="https://robertweberartist.com/becherus-papus/">Becherus Papus</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Papirus Schnippsulus</title>
		<link>https://robertweberartist.com/papirus-schnippsulus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 06:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satire & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>🧻 Papirus Schnippsulus Das klebrige Liegewesen Dem unermüdlichen Naturforscher Robert Weber – dem Frosch von der Donaugasse 🐸 ist erneut eine bemerkenswerte Beobachtung gelungen. 🔍 Diesmal stieß er auf eine Spezies, die nahezu überall vorkommt und dennoch von der Wissenschaft bislang sträflich vernachlässigt wurde: 👉 Papirus Schnippsulus, besser bekannt als das klebrige Liegewesen. Seinen bevorzugten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" dir="auto" data-section-id="1xfufcf" data-start="0" data-end="28">🧻 Papirus Schnippsulus</h2>
<h3 dir="auto" data-section-id="1jg5uip" data-start="29" data-end="56">Das klebrige Liegewesen</h3>
<p dir="auto" data-start="58" data-end="197">Dem unermüdlichen Naturforscher <strong data-start="90" data-end="141">Robert Weber – dem Frosch von der Donaugasse 🐸</strong> ist erneut eine bemerkenswerte Beobachtung gelungen. 🔍</p>
<p dir="auto" data-start="199" data-end="334">Diesmal stieß er auf eine Spezies, die nahezu überall vorkommt und dennoch von der Wissenschaft bislang sträflich vernachlässigt wurde:</p>
<p dir="auto" data-start="336" data-end="412">👉 <strong data-start="339" data-end="363">Papirus Schnippsulus</strong>, besser bekannt als <strong data-start="384" data-end="411">das klebrige Liegewesen</strong>.</p>
<p dir="auto" data-start="414" data-end="628">Seinen bevorzugten Lebensraum findet es auf Gehwegen, Parkplätzen, vor Wirtshäusern 🍺, an Bushaltestellen 🚏 und überall dort, wo Menschen kurz zuvor noch intensiv mit einem kleinen Stück Papier beschäftigt waren.</p>
<h3 dir="auto" data-section-id="18czwha" data-start="630" data-end="665">🌱 Ein Meister der Bodenhaftung</h3>
<p dir="auto" data-start="667" data-end="763">Das junge <em data-start="677" data-end="699">Papirus Schnippsulus</em> beginnt sein Leben meist zusammengefaltet in einer Hosentasche.</p>
<p dir="auto" data-start="765" data-end="1000">Nach einer bislang wissenschaftlich nicht vollständig geklärten Handlung 🤔 wird es vom Menschen plötzlich nicht mehr benötigt. Statt es jedoch zurück in die Tasche zu stecken, erfolgt die sogenannte <strong data-start="965" data-end="994">spontane Bodenfreisetzung</strong>. 🫳🧻</p>
<p dir="auto" data-start="1002" data-end="1045">Dort beginnt seine eigentliche Entwicklung.</p>
<p dir="auto" data-start="1047" data-end="1170">Frische Exemplare sind noch hell, leicht und beweglich. 💨 Schon ein schwacher Windstoß kann sie mehrere Meter weit tragen.</p>
<p dir="auto" data-start="1172" data-end="1202">Doch dann kommt der Regen. 🌧️</p>
<p dir="auto" data-start="1204" data-end="1329">Das Wesen saugt sich voll, schmiegt sich an Pflaster und Asphalt und erreicht schließlich seine charakteristische Lebensform:</p>
<p dir="auto" data-start="1331" data-end="1403">👉 <strong data-start="1334" data-end="1403">flach, feucht und nahezu untrennbar mit dem Untergrund verbunden.</strong></p>
<h3 dir="auto" data-section-id="10zrkku" data-start="1405" data-end="1431">🥸 Raffinierte Tarnung</h3>
<p dir="auto" data-start="1433" data-end="1557">Besonders bemerkenswert ist seine Fähigkeit, seine ursprüngliche Gestalt innerhalb weniger Stunden vollständig zu verändern.</p>
<p dir="auto" data-start="1559" data-end="1724">Aus einem unscheinbaren Stück Papier entsteht eine undefinierbare grau-weiße Masse, die von Passanten zuverlässig mit einem kleinen Seitenschritt umgangen wird. 🚶↪️</p>
<p dir="auto" data-start="1726" data-end="1775">Wissenschaftler sprechen hierbei vom sogenannten:</p>
<p dir="auto" data-start="1777" data-end="1821"><strong data-start="1777" data-end="1817">„Wird-schon-jemand-wegmachen-Effekt“</strong>. 😇</p>
<p dir="auto" data-start="1823" data-end="1903">Dieser sichert dem <em data-start="1842" data-end="1864">Papirus Schnippsulus</em> mitunter ein erstaunlich langes Leben.</p>
<h3 dir="auto" data-section-id="jqanh6" data-start="1905" data-end="1929">🧹 Natürliche Feinde</h3>
<p dir="auto" data-start="1931" data-end="2109">Zu seinen größten Feinden zählen Straßenkehrmaschinen 🚛, gewissenhafte Hausbesitzer und jene seltene menschliche Spezies, die sich tatsächlich bückt und fremden Müll aufhebt. 👏</p>
<p dir="auto" data-start="2111" data-end="2175">Besonders gefährlich ist der gemeine <strong data-start="2148" data-end="2171">Besenus municipalus</strong>. 🧹</p>
<p dir="auto" data-start="2177" data-end="2260">Taucht dieser auf, können ganze Kolonien innerhalb weniger Minuten verschwinden. 😱</p>
<h3 dir="auto" data-section-id="1ljsxqk" data-start="2262" data-end="2292">⚠️ Verhalten bei Begegnung</h3>
<p dir="auto" data-start="2294" data-end="2401">Anders als beim bereits dokumentierten <em data-start="2333" data-end="2358">Urinalis humanus richus</em> ist eine Annäherung grundsätzlich möglich.</p>
<p dir="auto" data-start="2403" data-end="2451">Robert Weber empfiehlt allerdings Handschuhe. 🧤</p>
<p dir="auto" data-start="2453" data-end="2479">Nicht weil das Tier beißt.</p>
<p dir="auto" data-start="2481" data-end="2570"><strong data-start="2481" data-end="2565">Sondern weil niemand so genau wissen möchte, warum es eigentlich so klebrig ist.</strong> 🤢😂</p>
<p dir="auto" data-start="2572" data-end="2715">Damit hat der <strong data-start="2586" data-end="2618">Frosch von der Donaugasse 🐸</strong> erneut bewiesen, dass man für große Naturentdeckungen weder Expedition noch Tropenhelm benötigt.</p>
<p dir="auto" data-start="2717" data-end="2808">Manchmal genügt es vollkommen, beim Spazierengehen einfach einmal nach unten zu schauen. 👀</p>
<p dir="auto" data-start="2810" data-end="2940" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong data-start="2810" data-end="2940" data-is-last-node="">Denn die seltensten Arten liegen manchmal direkt vor unseren Füßen – und warten darauf, dass endlich jemand sie wegkehrt. 🧹😉</strong></p><p>The post <a href="https://robertweberartist.com/papirus-schnippsulus/">Papirus Schnippsulus</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Urinalis humanus richus – Der mufflige Verbreiter</title>
		<link>https://robertweberartist.com/urinalis-humanus-richus-der-mufflige-verbreiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 22:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satire & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>🔬 Feldforschung in der Donaugasse Urinalis humanus richus – Der mufflige Verbreiter 💦 Jahrelang ging die Wissenschaft davon aus, dass es sich beim Urinalis humanus richus hauptsächlich um ein männliches Phänomen handelt. Ein folgenschwerer Irrtum. 🧐 Donaugassenforscher Robert Weber konnte inzwischen zweifelsfrei dokumentieren: Auch weibliche Exemplare beherrschen die Kunst der urbanen Reviermarkierung. Und wie! Während [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">🔬 <strong>Feldforschung in der Donaugasse</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Urinalis humanus richus</em> – Der mufflige Verbreiter 💦</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jahrelang ging die Wissenschaft davon aus, dass es sich beim <em>Urinalis humanus richus</em> hauptsächlich um ein männliches Phänomen handelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein folgenschwerer Irrtum.</strong> 🧐</p>



<p class="wp-block-paragraph">Donaugassenforscher <strong>Robert Weber</strong> konnte inzwischen zweifelsfrei dokumentieren: Auch weibliche Exemplare beherrschen die Kunst der urbanen Reviermarkierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie! Während das männliche Exemplar meist wenig elegant die nächstbeste Hauswand ansteuert, versteht es auch die weibliche Variante, <strong>unter anatomisch deutlich schwierigeren Bedingungen erstaunlich ausdauernde Rinnsale anzulegen.</strong> 💦</p>



<p class="wp-block-paragraph">🏚️ Bevorzugte Forschungsgebiete sind Hauseingänge, Mauern, Nischen und dunkle Ecken – kurz gesagt: <strong>alles, was einem nicht selbst gehört.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Gemeinsamkeit der Geschlechter konnte Weber inzwischen wissenschaftlich belegen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">🏠 <strong>Daheim sauber.</strong><br>💦 <strong>Draußen Sau.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist eine wichtige Frage der modernen Verhaltensforschung endgültig geklärt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rücksichtslosigkeit kennt kein Geschlecht.<br>Sie ist längst vollkommen gleichberechtigt.</strong> ⚖️</p>



<p class="wp-block-paragraph">🔬 Robert Weber forscht weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Wissenschaft. Für die Donaugasse.<br>Und für eine Innenstadt, die irgendwann vielleicht wieder nach Innenstadt riecht.</strong> 😷</p><p>The post <a href="https://robertweberartist.com/urinalis-humanus-richus-der-mufflige-verbreiter/">Urinalis humanus richus – Der mufflige Verbreiter</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>🔬 Kakus hauffus – der geheime Stinker</title>
		<link>https://robertweberartist.com/%f0%9f%94%ac-kakus-hauffus-der-geheime-stinker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 22:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satire & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Feldforschung in der Donaugasse Es ist früher Morgen in der Donaugasse. Die Geschäfte sind noch geschlossen, das Pflaster glänzt vom nächtlichen Regen und die ersten Passanten machen sich auf den Weg. Plötzlich bleibt der Künstler und Naturbeobachter Robert Weber stehen. Mitten auf dem Gehweg erhebt sich ein braunes, kunstvoll aufgeschichtetes Gebilde. Über seinem warmen Körper [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://robertweberartist.com/%f0%9f%94%ac-kakus-hauffus-der-geheime-stinker/">🔬 Kakus hauffus – der geheime Stinker</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Feldforschung in der Donaugasse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist früher Morgen in der Donaugasse. Die Geschäfte sind noch geschlossen, das Pflaster glänzt vom nächtlichen Regen und die ersten Passanten machen sich auf den Weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich bleibt der Künstler und Naturbeobachter <strong>Robert Weber</strong> stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitten auf dem Gehweg erhebt sich ein braunes, kunstvoll aufgeschichtetes Gebilde. Über seinem warmen Körper kreist bereits eine Fliege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weber nähert sich vorsichtig und erkennt ein ausgewachsenes Exemplar des selten dokumentierten:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kakus hauffus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Volksmund ist diese Art als <strong>„der geheime Stinker“</strong> bekannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lebensraum und Tarnung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kakus hauffus besiedelt bevorzugt Gehwege, Hauseingänge, Grünstreifen und schlecht beleuchtete Pflasterflächen. Dort wartet er regungslos auf seinen natürlichen Verbreiter: den menschlichen Schuh.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders erfolgreich ist seine Tarnung in der Dämmerung. Wird er zu spät entdeckt, heftet sich ein Teil des Wesens an die Schuhsohle und reist in Wohnungen, Geschäfte oder Fahrzeuge weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese Weise verfügt der Kakus hauffus über eine erstaunliche Reichweite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Anwesenheit wird häufig erst bemerkt, wenn der charakteristische Duft aufsteigt und sämtliche Mitreisenden beginnen, einander misstrauisch anzusehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Entstehung der Art</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Lange war ungeklärt, wie der Kakus hauffus in die Donaugasse gelangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Robert Weber richtet deshalb einen Beobachtungsposten ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon bald erscheint ein <strong>Canis domesticus</strong>, ein gewöhnlicher Haushund. Hinter ihm läuft sein menschlicher Begleiter, der <strong>Homo wegsehikus</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hund bleibt stehen, dreht sich mehrmals im Kreis und verrichtet schließlich sein Geschäft. Der Vorgang ist vollkommen natürlich und aus wissenschaftlicher Sicht nicht zu beanstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun beginnt der entscheidende Teil der Beobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mensch schaut kurz auf den Haufen. Anschließend blickt er nach links und rechts. Sobald er sich unbeobachtet fühlt, setzt er sich in Bewegung und verschwindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist zweifelsfrei bewiesen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht der Hund ist das Problem. Das Arschloch befindet sich am anderen Ende der Leine.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Das rätselhafte Verschwinden der Hände</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Homo wegsehikus besitzt normalerweise zwei funktionsfähige Hände. Mit ihnen kann er eine Hundeleine halten, ein Mobiltelefon bedienen und in sozialen Netzwerken ausführlich erklären, was andere Menschen alles falsch machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unmittelbarer Nähe eines Hundehaufens verlieren seine Hände jedoch plötzlich jede Funktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Tüte herausnehmen, den Haufen aufnehmen und im nächsten Abfalleimer entsorgen – für gewöhnliche Menschen eine Sache von wenigen Sekunden – wird für ihn zur unüberwindbaren Aufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forscher sprechen von einer <strong>akuten Aufhebehemmung bei gleichzeitigem Anstandsverlust</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heilbar wäre diese Erkrankung problemlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man bräuchte lediglich eine Tüte und einen Rest Erziehung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beides ist beim betroffenen Exemplar offenbar nicht vorhanden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das natürliche Jagdverhalten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Entstehung verharrt der Kakus hauffus geduldig an seinem Platz. Er bewegt sich nicht und gibt keinen Laut von sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem ist er ein erfolgreicher Jäger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine bevorzugte Beute sind eilige Passanten, spielende Kinder, Rollstuhlfahrer und Menschen, die einen Kinderwagen schieben. Besonders gern lauert er dort, wo ein Ausweichen kaum möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommt ein Schuh näher, schlägt er zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tritt. Rutsch. Fluch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kakus hauffus hat sein Opfer gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verursacher ist zu diesem Zeitpunkt längst verschwunden. Vielleicht sitzt er bereits zu Hause und beschwert sich darüber, wie dreckig die Stadt geworden ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Natürliche Feinde</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den natürlichen Feinden des Kakus hauffus gehören Hausmeister, Ladenbesitzer, Straßenkehrer und anständige Hundebesitzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztere beseitigen manchmal sogar die Hinterlassenschaften fremder Hunde, weil sie nicht möchten, dass alle Tierhalter für das Verhalten einiger weniger Vollpfosten verantwortlich gemacht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So entsteht auch hier die in der Donaugasse weitverbreitete gesellschaftliche Ordnung:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der rücksichtslose Depp hinterlässt den Dreck – der anständige Mensch darf ihn wegmachen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders beeindruckend ist dabei die Geschwindigkeit, mit der sich der Homo wegsehikus vom Tatort entfernt. Eben noch schlenderte er gemütlich hinter seinem Hund her. Nach der Ablage des Haufens entwickelt er plötzlich die Schrittgeschwindigkeit eines olympischen Gehwettbewerbers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verantwortung bleibt zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ordentlich aufgeschichtet und leicht dampfend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wissenschaftliches Ergebnis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kakus hauffus ist kein geheimnisvolles Naturwesen. Er wächst nicht aus dem Pflaster und fällt auch nicht vom Himmel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist die sichtbare Hinterlassenschaft eines Hundes – und die noch deutlich sichtbarere Hinterlassenschaft eines Menschen ohne Rücksicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn der Hund kann seinen Haufen nicht selbst eintüten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mensch könnte es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er tut es nur nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Exemplar markiert deshalb exakt den Punkt, an dem ein Tier sein Geschäft verrichtet und sein Halter anschließend charakterlich versagt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Robert Weber nimmt eine Tüte, hebt den geheimen Stinker auf und entsorgt ihn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder beseitigt ein anständiger Mensch den Dreck eines anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wenige Meter weiter geht bereits der nächste Hund in die Hocke. Sein Halter schaut sich verstohlen um.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Art ist nicht bedroht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Solange am falschen Ende der Leine genug Scheiße unterwegs ist, wird auch auf dem Gehweg immer genügend davon liegen.</strong></p><p>The post <a href="https://robertweberartist.com/%f0%9f%94%ac-kakus-hauffus-der-geheime-stinker/">🔬 Kakus hauffus – der geheime Stinker</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>🍺 Korkus kronus – der Bodendecker</title>
		<link>https://robertweberartist.com/%f0%9f%8d%ba-korkus-kronus-der-bodendecker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 22:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satire & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Korkus kronus Es ist früher Abend in der Donaugasse. Der Künstler und Naturbeobachter Robert Weber befindet sich auf einem seiner regelmäßigen Forschungsstreifzüge, als aus einer Gaststätte Stimmen dringen. Dann zerreißt ein markantes Geräusch die Stille: Plopp. Wenige Sekunden später fällt ein kleines, metallisch glänzendes Wesen auf das Pflaster. Es dreht sich mehrmals um die eigene [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://robertweberartist.com/%f0%9f%8d%ba-korkus-kronus-der-bodendecker/">🍺 Korkus kronus – der Bodendecker</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 class="wp-block-heading">Korkus kronus</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist früher Abend in der Donaugasse. Der Künstler und Naturbeobachter <strong>Robert Weber</strong> befindet sich auf einem seiner regelmäßigen Forschungsstreifzüge, als aus einer Gaststätte Stimmen dringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann zerreißt ein markantes Geräusch die Stille:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Plopp.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenige Sekunden später fällt ein kleines, metallisch glänzendes Wesen auf das Pflaster. Es dreht sich mehrmals um die eigene Achse und bleibt mit der gezackten Seite nach oben liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weber nähert sich vorsichtig. Schnell erkennt er: Vor ihm liegt ein ausgewachsenes Exemplar des bislang kaum erforschten <strong>Korkus kronus</strong>, im Volksmund auch <strong>„Gemeiner Bodendecker“</strong> genannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lebensraum und Verbreitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Korkus kronus besiedelt bevorzugt Gehwege, Parkplätze und Grünanlagen. Besonders erstaunlich: Häufig findet man ihn nur wenige Meter von einem Mülleimer entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das Wesen weder Beine noch Flügel besitzt, beginnt Weber mit einer längeren Beobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon bald nähert sich ein <strong>Homo bequ Sekkelus</strong>. Er öffnet eine Bierflasche und hält den Verschluss zunächst problemlos zwischen zwei Fingern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann setzt die typische <strong>Verantwortungslähmung</strong> ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Finger öffnen sich. Der Kronkorken fällt zu Boden. Obwohl der Mensch den Vorgang eindeutig bemerkt, entfernt er sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist wissenschaftlich bewiesen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Korkus kronus wandert nicht selbstständig in die Donaugasse. Er wird von einem Trottel dort ausgesetzt.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Rätselhaftes Verhalten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der menschliche Wirt kann eine volle Glasflasche problemlos über weite Strecken tragen. Nach dem Öffnen scheint der wenige Gramm schwere Deckel jedoch plötzlich das Gewicht eines Ambosses anzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forscher vermuteten zunächst körperliche Schwäche. Inzwischen gilt eine andere Erklärung als wahrscheinlicher:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dem Verursacher ist es schlichtweg scheißegal.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Hause tritt dieses Verhalten kaum auf. Dort kennt der Mensch den Unterschied zwischen Fußboden und Mülleimer sehr genau.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Natürliche Feinde</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den natürlichen Feinden des Korkus kronus gehören Straßenkehrer, Hausmeister, Geschäftsleute und freiwillige Müllsammler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei zeigt sich eine klare gesellschaftliche Ordnung:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der rücksichtslose Depp wirft seinen Müll hin – der anständige Mensch bückt sich danach.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Fachsprache nennt man dies:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Arbeitsteilung unter Arschlöchern.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ergebnis der Feldforschung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Korkus kronus ist ein kleines, metallisches Denkmal menschlicher Gleichgültigkeit. Jedes Exemplar markiert den Ort, an dem jemand eine Flasche öffnen konnte, an der anschließenden Entsorgung jedoch geistig gescheitert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Robert Weber hebt den Kronkorken auf und wirft ihn in den nächsten Mülleimer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch aus der Ferne ertönt bereits das nächste:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Plopp.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Art ist nicht bedroht.</p><p>The post <a href="https://robertweberartist.com/%f0%9f%8d%ba-korkus-kronus-der-bodendecker/">🍺 Korkus kronus – der Bodendecker</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>🚬 Stumulus zigarettus – der eklige Gelbling</title>
		<link>https://robertweberartist.com/%f0%9f%9a%ac-stumulus-zigarettus-der-eklige-gelbling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 22:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satire & Gesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://robertweberartist.com/?p=1746</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Feldstudie über das kleine Stück Dreck und den großen Mangel an Anstand Mitten in der Donaugasse hat der Künstler Robert Weber eine bemerkenswerte Spezies entdeckt: den Stumulus zigarettus, im Volksmund auch „der eklige Gelbling“ genannt. Er lebt bevorzugt auf Gehwegen, zwischen Pflastersteinen, vor Hauseingängen, an Bushaltestellen und rund um Parkbänke. Besonders wohl fühlt er [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Eine Feldstudie über das kleine Stück Dreck und den großen Mangel an Anstand</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mitten in der Donaugasse hat der Künstler <strong>Robert Weber</strong> eine bemerkenswerte Spezies entdeckt: den <strong>Stumulus zigarettus</strong>, im Volksmund auch „der eklige Gelbling“ genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er lebt bevorzugt auf Gehwegen, zwischen Pflastersteinen, vor Hauseingängen, an Bushaltestellen und rund um Parkbänke. Besonders wohl fühlt er sich dort, wo gerade noch ein Mensch gestanden hat, der zwar genug Kraft besaß, eine Zigarette zehn Minuten lang zwischen zwei Fingern zu halten, beim letzten Zug jedoch plötzlich einen schweren körperlichen Zusammenbruch erlitt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Weg zum nächsten Mülleimer reicht die Energie dann leider nicht mehr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">🧬 Ein Wunder der spontanen Vermehrung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stumulus zigarettus pflanzt sich angeblich nicht selbstständig fort. Trotzdem taucht er überall auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ist ein Exemplar auf dem Boden gelandet, liegen kurze Zeit später fünf weitere daneben. Offenbar verfügen Zigarettenstummel über eine geheime Form der Rudelbildung. Vielleicht senden sie Duftstoffe aus. Vielleicht rufen sie einander zu:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Komm her, Kumpel! Hier wohnt einer, dem alles scheißegal ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich wirft niemand seinen Zigarettenstummel auf die Straße. Fragt man nach, war es grundsätzlich keiner. Die Dinger müssen nachts aus den Schachteln kriechen und sich selbst anzünden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders lässt sich ihre wundersame Ausbreitung kaum erklären.</p>



<h3 class="wp-block-heading">👑 Der Mensch – die Krone der Wegwerfgesellschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mensch hält sich bekanntlich für die Krone der Schöpfung. Er baut Computer, fliegt ins Weltall und entwickelt künstliche Intelligenz. Nur an einer Aufgabe scheitert er seit Jahrzehnten zuverlässig:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Den eigenen Dreck bis zum nächsten Abfalleimer zu tragen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Zigarette wiegt ungefähr nichts. Trotzdem scheint ihr Filter nach dem Rauchen plötzlich die Masse eines ausgewachsenen Kühlschranks anzunehmen. Anders ist nicht zu erklären, warum manche Menschen ihn keinen einzigen Meter weiterbefördern können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also wird er fallengelassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche schnippen ihn mit einer eleganten Handbewegung auf die Straße. Fast wie ein kleiner Olympiasieg der Rücksichtslosigkeit. Danach geht man erhobenen Hauptes weiter und überlässt die letzten rauchenden Überreste der Allgemeinheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendeiner wird es schon wegmachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadtreinigung. Der Hausmeister. Der Ladenbesitzer. Ein Anwohner. Vielleicht ein ehrenamtlicher Depp mit Müllzange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptsache, man selbst muss sich nicht mehr damit beschäftigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">🧹 Der Boden ist kein Aschenbecher</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders faszinierend ist das Verhalten jener Exemplare, die direkt neben einem Mülleimer rauchen und den Stummel anschließend trotzdem auf den Boden werfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist keine Unwissenheit mehr. Das ist eine bewusste Entscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mülleimer steht sichtbar da. Er ist geöffnet. Er verlangt kein Passwort, keine Mitgliedschaft und auch keine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung. Man müsste lediglich den Arm ein kleines Stück in seine Richtung bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch selbst diese geringe gesellschaftliche Höchstleistung scheint manche Menschen völlig zu überfordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht müsste man an jedem Mülleimer einen roten Teppich ausrollen. Dazu eine freundliche Stimme:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben Ihren eigenen Müll selbst entsorgt. Die Zivilisation ist stolz auf Sie!“</p>



<h3 class="wp-block-heading">🌍 Klein, aber keineswegs harmlos</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Ist doch nur ein kleiner Stummel“, heißt es gern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau. Nur einer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch einer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dort noch fünf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und am nächsten Tag wieder zehn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So entsteht aus lauter kleinen Gleichgültigkeiten ein großes, dreckiges Gesamtbild. Der einzelne Filter mag winzig sein, aber die Haltung dahinter ist gewaltig:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Genuss gehört mir – mein Abfall gehört euch allen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zigarettenfilter verschwinden nicht einfach, nur weil man wegschaut. Sie bestehen überwiegend aus Kunststofffasern, bleiben lange in der Umwelt und geben Schadstoffe an Boden und Wasser ab. Regen spült den Dreck in Gullys, Bäche und Flüsse. Was mit einer lässigen Fingerbewegung beginnt, landet irgendwann dort, wo es garantiert nicht hingehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber Hauptsache, vor dem eigenen Sofa ist es sauber.</p>



<h3 class="wp-block-heading">🏡 Zu Hause geht es plötzlich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das eigentlich Erstaunliche: Die meisten dieser Menschen werfen ihre Zigarettenstummel zu Hause nicht auf den Wohnzimmerteppich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Niemand drückt die Kippe neben dem Couchtisch aus und sagt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ach, das räumt morgen bestimmt die Gemeinde weg.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem eigenen Balkon gibt es einen Aschenbecher. Im Auto sogar einen kleinen Behälter. Dort funktioniert das Prinzip Verantwortung plötzlich hervorragend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum betritt man jedoch den öffentlichen Raum, scheint eine wundersame geistige Verwandlung einzusetzen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was allen gehört, gehört offenbar niemandem. Und was niemandem gehört, darf man behandeln wie einen Schweinestall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei gehört die Straße sehr wohl jemandem – nämlich uns allen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">🐖 Selbst das Schwein würde sich beschweren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff „Drecksau“ wäre an dieser Stelle übrigens eine Beleidigung für jedes Schwein. Schweine sind intelligente Tiere und beschmutzen ihren Schlafplatz normalerweise nicht freiwillig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mensch dagegen besitzt Verstand, Bildung und zwei funktionierende Hände – und schafft es trotzdem, seinen Müll genau dort fallen zu lassen, wo er selbst und alle anderen täglich entlanggehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht sollte die Wissenschaft ihre Einteilung überdenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht <strong>Homo sapiens</strong>, der weise Mensch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern <strong>Homo bequ Sekkelus</strong>, der gemeine Bequemlichkeitstrottel: körperlich grundsätzlich leistungsfähig, gesellschaftlich jedoch schon mit einem Zigarettenfilter überfordert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">🚮 Eine revolutionäre Lösung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bekämpfung des Stumulus zigarettus erfordert weder neue Gesetze noch teure Forschung. Wir brauchen keine Konferenz, keinen Arbeitskreis und kein buntes Hinweisschild mit fünf Behördenlogos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lösung ist erschreckend einfach:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kippe ausmachen. Einstecken oder zum Aschenbecher bringen. Richtig entsorgen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dauert nur wenige Sekunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer dazu nicht bereit ist, hat kein Entsorgungsproblem, sondern ein Anstandsproblem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Rücksicht zeigt sich nicht in großen Sonntagsreden über Umwelt, Heimat und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie zeigt sich in den kleinen Momenten, in denen niemand zusieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Beispiel dann, wenn die Zigarette aufgeraucht ist und man entscheiden muss, ob man sich wie ein verantwortungsvoller Mensch verhält – oder wie der letzte Depp.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Robert Webers „ekliger Gelbling“ ist deshalb mehr als ein weggeworfener Zigarettenstummel. Er ist ein kleines Denkmal für eine große Gleichgültigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und leider wächst dieses DIm Volksmund wird er auch „der eklige Gelbling“ genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erstaunlich anpassungsfähige Spezies</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stumulus zigarettus gehört zur Familie der urbanen Dreckbewohner. Er besiedelt bevorzugt Gehwege, Hauseingänge, Bushaltestellen, Parkbänke und öffentliche Plätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders häufig tritt er in unmittelbarer Nähe von Mülleimern und Aschenbechern auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum er ausgerechnet dort nicht hineinfindet, konnte von der Forschung bislang nicht abschließend geklärt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine natürlichen Verbreitungshelfer wären körperlich durchaus in der Lage, ihn ordnungsgemäß zu entsorgen. Beobachtungen zeigen jedoch, dass deren Armkraft unmittelbar nach dem letzten Zug schlagartig nachlässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Finger öffnen sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stumulus fällt zu Boden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend entfernt sich sein Wirt meist rasch vom Ort des Geschehens und vermeidet jeden Blickkontakt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Verhalten wird in der Fachsprache als akute Verantwortungslähmung bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Kolonie</p>



<p class="wp-block-paragraph">Robert Weber beginnt, die nähere Umgebung zu untersuchen. Schon nach wenigen Metern entdeckt er weitere Exemplare.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines liegt am Rand des Gehwegs. Drei weitere haben sich unter einer Parkbank angesiedelt. Eine besonders große Kolonie befindet sich vor einem Hauseingang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tiere scheinen sich bevorzugt in Gruppen aufzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstaunlich ist ihre hohe Vermehrungsrate. Wo morgens nur ein einziges Exemplar liegt, können bis zum Abend zehn oder zwanzig weitere auftauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine selbstständige Fortpflanzung gilt als unwahrscheinlich. Stattdessen vermuten Forscher eine enge Verbindung zum Homo bequ Sekkelus, einer weitverbreiteten Unterart des Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser kann eine volle Zigarettenschachtel problemlos über mehrere Kilometer mit sich führen. Nach dem Rauchen ist er jedoch außerstande, einen fast gewichtslosen Filter bis zum nächsten Abfalleimer zu transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein evolutionäres Rätsel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verhalten des Wirts</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um mehr über die Entstehung des Stumulus zigarettus zu erfahren, richtet Weber seinen Blick auf einen vorbeikommenden Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das männliche Exemplar bleibt stehen und greift in seine Jackentasche. Es entnimmt eine Zigarette, führt sie zum Mund und entzündet sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Minuten verharrt es in dieser Position.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann geschieht es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zigarette ist aufgeraucht. Der Mensch blickt kurz nach links und rechts. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich ein Mülleimer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch anstatt sich ihm zu nähern, schnippt das Exemplar den glimmenden Rest mit einer geübten Bewegung auf den Boden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorgang dauert weniger als eine Sekunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mensch setzt seinen Weg fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück bleibt ein junger Stumulus zigarettus, der noch schwach vor sich hin raucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In freier Wildbahn ist dies ein bewegender Moment: die Geburt eines neuen Dreckbewohners.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Anwohner ist es eher ein weiterer Beweis dafür, dass manche Menschen zwar Feuer machen können, ansonsten aber nur knapp über dem Entwicklungsstand einer nassen Semmel liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tarnung und Schutzmechanismen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stumulus zigarettus verfügt über eine ausgezeichnete Tarnung. Seine Farben ähneln dem verschmutzten Stadtpflaster. Dadurch wird er von vielen Passanten kaum wahrgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere sehen ihn durchaus, steigen jedoch darüber hinweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche treten sogar darauf und drehen den Fuß mehrmals, vermutlich um sicherzustellen, dass sich der glimmende Inhalt gründlich im Pflaster verteilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach gehen sie zufrieden weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tier besitzt keine natürlichen Feinde. Lediglich Straßenkehrer, Hausmeister, Geschäftsleute und freiwillige Müllsammler stellen eine Gefahr für seinen Bestand dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese entfernen täglich große Mengen der Population. Trotzdem gilt die Art keineswegs als bedroht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solange es rücksichtslose Menschen gibt, ist ihr Fortbestand gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zähes kleines Wesen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Äußerlich wirkt der Stumulus zigarettus harmlos. Doch unter seiner papierartigen Hülle verbirgt sich ein Filter aus Kunststofffasern. In ihm sammeln sich Nikotin und zahlreiche weitere Schadstoffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regen wäscht diese Rückstände aus. Sie gelangen in den Boden, in die Kanalisation und schließlich in Bäche und Flüsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kleine Wesen hinterlässt damit eine Spur, die weit über seinen ursprünglichen Fundort hinausreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Erzeuger bekommt davon nichts mehr mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der befindet sich längst zu Hause und beschwert sich möglicherweise darüber, dass die Stadt immer dreckiger wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das rätselhafte Verhalten in geschlossenen Räumen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders verblüffend ist, dass der Stumulus zigarettus in privaten Wohnungen kaum vorkommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen, die draußen bedenkenlos ihre Zigarettenreste auf den Boden werfen, entsorgen sie zu Hause meist sorgfältig in einem Aschenbecher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keiner wirft seine Kippe auf den Wohnzimmerteppich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keiner drückt sie auf dem Küchentisch aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keiner schnippt sie hinter das Sofa und wartet darauf, dass am nächsten Morgen die Stadtreinigung erscheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraus schließen Forscher, dass der Wirt grundsätzlich zur ordnungsgemäßen Entsorgung fähig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er tut es nur nicht, sobald der Dreck vor den Füßen anderer Menschen liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich demnach nicht um mangelnde Intelligenz, sondern um eine besonders ausgeprägte Form gesellschaftlicher Gleichgültigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wobei mangelnde Intelligenz als Begleiterscheinung nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wissenschaftliche Erkenntnis</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach mehreren Wochen intensiver Beobachtung veröffentlicht Robert Weber seine Forschungsergebnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stumulus zigarettus ist kein eigenständiges Tier. Er kriecht nicht, fliegt nicht und vermehrt sich nicht von allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er wird gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes einzelne Exemplar ist die Hinterlassenschaft eines Menschen, der entschieden hat, dass seine Bequemlichkeit wichtiger ist als die Sauberkeit seiner Umgebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der eklige Gelbling ist damit weniger eine biologische Art als vielmehr ein sichtbares Symptom.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er zeigt, wo Verantwortung endet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er markiert jene Stellen, an denen Anstand und Rücksicht auf dem Boden ausgedrückt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und er erinnert uns daran, dass eine Stadt nicht deshalb verdreckt, weil es zu wenige Mülleimer gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie verdreckt, weil es zu viele Menschen gibt, die sich benehmen, als wäre der öffentliche Raum der persönliche Aschenbecher ihrer Erbärmlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ende der Expedition</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonne steht inzwischen hoch über der Donaugasse. Menschen gehen vorüber, Geschäfte öffnen und die Stadt nimmt ihren gewohnten Lauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Robert Weber betrachtet noch einmal seine Entdeckung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann greift er nach einer Müllzange, hebt den Stumulus zigarettus auf und entsorgt ihn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder einmal beseitigt ein anständiger Mensch den Dreck eines anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Donaugasse ist für einen kurzen Moment etwas sauberer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nur wenige Meter entfernt glimmt bereits das nächste Exemplar auf dem Pflaster.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Art ist nicht bedroht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr größter Beschützer bleibt der Mensch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genauer gesagt: jener Teil der Menschheit, der eine Zigarette bis zum letzten Zug tragen kann – aber am eigenen Anstand keinen Millimeter mehr.enkmal jeden Tag weiter.</p><p>The post <a href="https://robertweberartist.com/%f0%9f%9a%ac-stumulus-zigarettus-der-eklige-gelbling/">🚬 Stumulus zigarettus – der eklige Gelbling</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die geheimen Lebewesen der Donaugasse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 07:13:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satire & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine satirische Feldstudie über den ganz gewöhnlichen Dreck vor unserer Haustür. 🔬 Mitten in der Donaugasse hat der Künstler Robert Weber eine bislang kaum erforschte Lebenswelt entdeckt. Ihre Bewohner kriechen nicht, sie fliegen nicht und sie pflanzen sich vermutlich auch nicht selbstständig fort. Trotzdem werden es täglich mehr. 🗑️ 🚬 Zigarettenstummel besiedeln Gehwege, Kronkorken tarnen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine satirische Feldstudie über den ganz gewöhnlichen Dreck vor unserer Haustür.</p>
<p>🔬 Mitten in der Donaugasse hat der Künstler <strong>Robert Weber</strong> eine bislang kaum erforschte Lebenswelt entdeckt. Ihre Bewohner kriechen nicht, sie fliegen nicht und sie pflanzen sich vermutlich auch nicht selbstständig fort. Trotzdem werden es täglich mehr. 🗑️</p>
<p>🚬 Zigarettenstummel besiedeln Gehwege, Kronkorken tarnen sich zwischen Pflastersteinen und leere Becher wandern auf geheimnisvolle Weise aus menschlichen Händen direkt in die Landschaft.</p>
<p>🦥 Verantwortlich dafür ist eine besonders weitverbreitete Spezies: der <strong>Homo bequ Sekkelus</strong> – ein Wesen, das seinen Müll problemlos mehrere Kilometer mit sich herumtragen kann, nach dessen Verbrauch jedoch schlagartig jede Muskelkraft verliert. 💪➡️🪫</p>
<p>🔎 In der Blogserie <strong>„Die geheimen Lebewesen der Donaugasse“</strong> nehmen wir diese wundersamen Erscheinungen genauer unter die Lupe – satirisch, böse und ohne den Dreck mit freundlichen Worten zu überdecken.</p>
<p>🧹 Denn sauberer wird eine Stadt nicht durch Schilder, Sonntagsreden und hübsche Mülleimer. Sauberer wird sie erst dann, wenn sich die Menschen nicht mehr benehmen, als gehöre ihnen die Straße allein – und die Reinigung dem nächsten Deppen.</p>
<p> </p>
<p> </p><p>The post <a href="https://robertweberartist.com/die-geheimen-lebewesen-der-donaugasse/">Die geheimen Lebewesen der Donaugasse</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>💩 Ois im Oasch – Was ist bloß mit unserer Gesellschaft los?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 19:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satire & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal fragt man sich schon, ob wir kollektiv beschlossen haben, dass &#8220;nach mir die Sintflut&#8221; ein offizielles Lebensmotto geworden ist. Man geht spazieren – und was sieht man? Plastikflaschen im Straßengraben. Fast-Food-Verpackungen auf der Parkbank. Zigarettenkippen überall. Hundekot mitten auf dem Gehweg. Und wer seinen Müll doch noch bis zum Mülleimer trägt, schafft es offenbar [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Manchmal fragt man sich schon, ob wir kollektiv beschlossen haben, dass <strong>"nach mir die Sintflut"</strong> ein offizielles Lebensmotto geworden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man geht spazieren – und was sieht man? Plastikflaschen im Straßengraben. Fast-Food-Verpackungen auf der Parkbank. Zigarettenkippen überall. Hundekot mitten auf dem Gehweg. Und wer seinen Müll doch noch bis zum Mülleimer trägt, schafft es offenbar nicht mehr, den Deckel zu öffnen. Da wird der Abfall lieber kunstvoll daneben drapiert. Modernes Straßen-Design.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher war's peinlich, seinen Dreck liegen zu lassen. Heute scheint es manchen völlig egal zu sein. Hauptsache, das eigene Auto glänzt wie aus dem Prospekt – dass derselbe Mensch zwei Minuten später den Coffee-to-go-Becher aus dem Fenster wirft, passt irgendwie ins Bild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nein, es geht nicht darum, dass früher alles besser war. Aber eines war anders: Man hatte Respekt. Vor der Natur. Vor fremdem Eigentum. Und vor den Mitmenschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute? Jeder fordert Rücksicht. Aber selbst Rücksicht nehmen? Das überlässt man lieber den anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal hat man den Eindruck, unsere Gesellschaft sitzt bildlich gesprochen auf einem riesigen Haufen Mist – und diskutiert ernsthaft darüber, wer den besseren Ausblick hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Traurige daran: Es braucht keine Gesetze, keine Verbote und keine Überwachungskameras. Es würde schon reichen, wenn jeder seinen eigenen Dreck wieder mitnimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So schwer kann das doch nicht sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin bleibt einem nur, den Kopf zu schütteln und sich zu denken:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>"Ois im Oasch."</strong> 💩</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Vielleicht ist genau dieser kleine Kackhaufen auf dem Bild gar keine Zeichnung – sondern ein ziemlich treffendes Symbol dafür, wie wir manchmal mit unserer Umwelt und unserem Miteinander umgehen.</em></p><p>The post <a href="https://robertweberartist.com/%f0%9f%92%a9-ois-im-oasch-was-ist-bloss-mit-unserer-gesellschaft-los/">💩 Ois im Oasch – Was ist bloß mit unserer Gesellschaft los?</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Sinnliche Entdeckungsreise – Rückblick auf die Ausstellung „Sensual Art“ in Vilshofen</title>
		<link>https://robertweberartist.com/sinnliche-entdeckungsreise-rueckblick-auf-die-ausstellung-sensual-art-in-vilshofen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Weber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 07:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dieses und Jenes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Frühjahr verwandelte sich die Galerie „websart“ in der Vilshofener Donaugasse in einen Ort voller Emotionen, Fantasie und sinnlicher Eindrücke. Unter dem Titel „Sensual Art“ präsentierten insgesamt 15 Künstlerinnen und Künstler mehr als 60 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Zeichnung und Skulptur – und nahmen die Besucher mit auf eine außergewöhnliche Reise für [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://robertweberartist.com/sinnliche-entdeckungsreise-rueckblick-auf-die-ausstellung-sensual-art-in-vilshofen/">Sinnliche Entdeckungsreise – Rückblick auf die Ausstellung „Sensual Art“ in Vilshofen</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Im Frühjahr verwandelte sich die Galerie „websart“ in der Vilshofener Donaugasse in einen Ort voller Emotionen, Fantasie und sinnlicher Eindrücke. Unter dem Titel <strong>„Sensual Art“</strong> präsentierten insgesamt 15 Künstlerinnen und Künstler mehr als 60 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Zeichnung und Skulptur – und nahmen die Besucher mit auf eine außergewöhnliche Reise für die Sinne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon beim Betreten der Ausstellung wurde deutlich: Hier ging es nicht nur um klassische Kunstbetrachtung, sondern um Atmosphäre, Gefühle und persönliche Interpretationen. Das alte Gewölbe der Galerie verlieh den Werken eine besondere Intensität und schuf einen spannenden Kontrast zwischen historischem Ambiente und moderner, teils provokanter Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigte unterschiedlichste Facetten von Sinnlichkeit. Einige Werke wirkten sanft und poetisch, andere mutig, direkt oder bewusst provokant. Gerade diese Vielfalt machte den besonderen Reiz der Ausstellung aus. Jedes Kunstwerk erzählte seine eigene Geschichte und lud die Besucher dazu ein, sich auf neue Perspektiven einzulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders beeindruckend war die Verbindung aus Licht, Formen und Emotionen. Fotografien und Gemälde spielten mit Nähe und Distanz, während Skulpturen und grafische Arbeiten den Raum auf ganz eigene Weise ergänzten. Viele Besucher nahmen sich bewusst Zeit, die Details der Werke auf sich wirken zu lassen und miteinander ins Gespräch zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vernissage am 24. April bot zudem einen gelungenen Auftakt für die Ausstellung. In entspannter Atmosphäre konnten Kunstliebhaber, Künstler und Interessierte miteinander diskutieren, Eindrücke austauschen und die kreative Vielfalt genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Ausstellung inzwischen beendet ist, bleibt „Sensual Art“ vielen Gästen sicherlich noch lange in Erinnerung. Die Galerie „websart“ hat erneut gezeigt, wie Kunst Menschen bewegen, inspirieren und miteinander verbinden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer die Ausstellung verpasst hat, darf gespannt bleiben, welche kreativen Projekte die Galerie künftig präsentieren wird. Eines steht fest: Die sinnliche Entdeckungsreise war ein kulturelles Highlight in Vilshofen.</p><p>The post <a href="https://robertweberartist.com/sinnliche-entdeckungsreise-rueckblick-auf-die-ausstellung-sensual-art-in-vilshofen/">Sinnliche Entdeckungsreise – Rückblick auf die Ausstellung „Sensual Art“ in Vilshofen</a> first appeared on <a href="https://robertweberartist.com">Robertwebeartist</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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